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KOLPING 2018 QUARTALSHEFT 4

Bericht: Werner Titgemeyer

Edit: Radomir

Pressebericht zur 42. Deutschen Kolpingfußballmeisterschaft in Langen

Und immer wieder Langen?

Erfolgreiche Pokalverteidigung der Kolping Ü32 Holzhausen-Ohrbeck

Wer weiß, wo Langen liegt? Ein kleiner , liebenswerter Ort im südlichen Emsland,

westlich von Lingen und zur Gesamtgemeinde Lengerich gehörend 1500 Einwohner

und viel Fläche, und viele Langener sind wieder einmal engagiert dabei,

die 42.Kolpingfußballmeisterschaft 2018 auszurichten.Sonne , Sonne und ein Strand,

aber viel Rasen um die Spiele durchzuführen.

 

Vorab:

Die Langener waren ausgezeichnete Gastgeber, nicht nur, weil wir herzlich aufgenommen

wurden, sondern weil wir auch im Endspiel der Ü32 gegen Langen wieder einmal gewonnen

haben. Der Chronist hat die Ergebnisse der Turniere verfolgt, seit dem wir Anno 2000 das

erste Mal in Miesbach mit einer Jugendmannschaft teilgenommen haben.

 

Wir haben in allen Altersklassen schon mehrfach gegen Langen gespielt und das meist

erfolgreich und haben ein deutlich positives Punkt und Torverhältnis. Und das besondere:

Viele der Spieler aus der Jugend 2000 spielen heute in der Ü 32 und später möglicherweise

in der Ü45. Wie aus einem Foto zu ersehen ist, wurde auch schon für Nachwuchs gesorgt,

vielleicht gibt es bei Kolping demnächst auch eine „ U10 Liga“?

 

Aber auf Sieg kommt es nicht so sehr an. Wichtig sind Fairness, Freude, Frohsinn und

davon hatten wir eine ganze Menge, auch bei der Jugend.Bei den Jugendspielen sind

wir an einer sehr guten Vorrunde (ungeschlagen) wieder an Hopsten gescheitert,

und das deutlich, mit sensationellen Gegentoren.

„Träumst du noch oder schläfst du schon?“ Daher mussten wir uns im Elfmeterschießen

dann gegen Beilngrieß auch geschlagen geben . Ein 4. Platz ist auch erfreulich und

ein Lob wert.

Dennis Pommerenke hatte die Truppe gut eingestellt, am Samstag haben wir nach einer

langen Nacht nur gegen den späteren 2. Sieger, die Jungen aus Wesuwe nach einer 2:O

Führung noch 3:3 gespielt und den 1. Platz in unserer Gruppe belegt. Aber dann ging

es wieder nach einer vermutlich noch längeren Nacht im Festzelt am Sonntag gegen

Hopsten und die waren mental stärker.Vielleicht lag das lange Feiern ja auch an den

Mädchen in Langen oder aus der Umgebung bzw. aus den anderen Kolpingfamilien

Schifferstadt, Riesenbeck, Beesten oder Hopsten. Wer weiß es?Dem Chronisten ist

zugetragen worden, es hätte am Spiegeleieressen bei unserer Betreuerin gelegen. Bio Eier??

Leider konnten die Edelfans, die am Sonntagmorgen angereist waren, die Mannschaft

nicht stärker aufrütteln. Schade.

Das Team hat einen ordentlichen Auftritt hingelegt.

Zur Mannschaft gehörten:

 

Moritz Engelmeyer, Nico Plogmann, Niklas Jansen, Patrik

Hufnagel, Phillip Schwarberg, Tim Mentrup, Julian Fischer,

Florian Henking, Kenneth Fischer, und Dominik Schulte.

 

Wir haben insgesamt die Kolpingfamilie Holzhausen-Ohrbeck gut vertreten.!

Sportlich erfolgreicher hat die Ü32 die Holzhauser Farben vertreten. Abgeklärt und

abgebrüht wurde die Vorrunde überstanden.

Erfahrung zahlt sich eben aus. Taktisch klug und gut eingestellt von

Thorsten Plogmann und Thomas Strotmann, die leider verletzungsbedingt nicht

mitspielen konnten, haben mit Patrik Lücking im Tor die Ü 32 zum 4. Mal in Folge

den Pokal gewonnen. Das ist schon eine tolle Leistung.

Wir haben gegen hochmotivierte Ü 32 Teams aus Hochheim, Langen und Schifferstadt

in der Vorrunde gespielt.Wer hätte voraussagen können, dass gegen die noch in 2017

in Holzhausen starke Konkurrenz aus Hochheim ein 10: O Sieg gelingen würde.

Und das mit zum Teil Traumtoren. Michael Boenert, sonst nicht im Fußball so zu Hause,

donnerte aus 2o Meter Entfernung den Ball in den Torwinkel. Traumhaft.

Beide weiteren Vorrundenspiele gegen Schifferstadt mit 2: 0 und gegen Langen mit 2:1

wurden gewonnen. Markus Abkemeyer wurde zum Schrecken der Langener Ü32,

indem er wie in der Vorrunde auch im Endspiel zum 1: 0 trifft.- Endstand 2:0 für

die Holzhauser.

Die Ü32 hat sich wohlgefühlt, äußerst geselliges Beisammensein am Turnierstandort,

sowie im Kolpinghaus in Lingen, wo genächtigt wurde.

Danke an das tolle Team der Langener Shuttle Busfahrer, die uns auch nach Lingen

transportiert haben.

 

Fazit:

Es hat sich für uns gelohnt, in Langen mitzuspielen. Und es sollte weitergehen.

Ein Austragungsort für 2019 wird noch gesucht. Viele Bemühungen laufen.

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Und denken wir daran: Beginn 2000. Anno 2020 sind wird 20 Jahre erfolgreich

mit Kolping Fußball dabei.

Ein Grund zum Feiern?

 

Michael mit dem Siegerpokal in der Klasse Ü32

in Langen 2018

Glückwunsch allen Beteiligten!

Bericht von Werner Titgemeyer siehe oben!

Edt: Radomir

 

 

"Da sind die Dinger!"

 

 

 

 

 

 

Radtour nach Melle mit Bericht, unten!

Bilder: Hillenbrand, Alexandra

Edit:Radomir

 

 

 

 

Leben für Kolping

Bericht: Hillenbrand, Alexandra

Edit: Radomir


In fußballaffinen Kolping-Kreisen kennt man die Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck
durch ihren Erfolg bei Kolping-Fußballmeisterschaften. Aber auch die Senioren der
Kolpingsfamilie versprühen einen Kolping-Geist samt Kolping-Gefühl vom Feinsten.
„Ich lebe und sterbe für Kolping“, sagt Irmgard Kaulich und lächelt. „Sterben!
Da lass Dir aber noch Zeit, Mensch, bitte“ protestiert Jutta Titze erbost, und ihr Mann
Dieter ergänzt: „Sterben wollte ich jetzt aber noch nicht!“ Doch Irmgard lässt nicht locker:
„Ich bin aber jetzt bald dran!“ Das Schmunzeln liegt ihr noch auf den
Lippen, doch subtil merkt man die Ernsthaftigkeit dieser Worte und aufkommendeWehmut.
Vielleicht noch verstärkt vom Plätschern des Ludwigsee-Wassers im
Hintergrund – bewegt durch Kinder, die darin planschen. So ein ganz junger Hüpfer ist man
ja als Seniorin oder Senior nicht mehr, der Zahn der Zeit nagt von Jahr zu Jahr spürbarer.
Dabei sind die 16 rüstigen Kolping-Radlerinnen und -Radler – allesamt Ü-Sixties aus der
Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck – an diesem Tag Beispiele blühenden Lebens:
25 Kilometer Radtour liegen an diesem sommersonnigen Augusttag schon hinter ihnen,
die Pause am Ludwigsee in Melle ist höchst verdient, danach geht es ungefähr noch mal
so viele Kilometer auf einem anderen Weg zurück ins Heimatstädtchen.


„Einmal im Jahr machen wir so eine Radtour, treffen uns am Pfarrheim, und los geht’s.
Der Hugo und der Helmut haben die Tour vorbereitet. Im letzten Jahr schüttete es, da fiel der
Ausflug im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser und konnte auch nicht nachgeholt werden,
weil wir dann keinen passenden Termin mehr gefunden haben“, erklärt Werner Titgemeyer,
Seniorenvertreter der Kolpingsfamilie, langjähriger Vorsitzender und noch immer
Vorsitzender des Kolpingwerkes Bezirksverband Iburg. „Aber in diesem Jahr haben wir mal
Glück, und so geht es zur Bifurkation Melle-Gesmold.“ Zu Bifur-wie-bitte? Werner lacht.
„Das gibt es nur ganz selten.

Bei einer Bifurkation teilt sich ein Fluss in zwei Arme,
die in getrennte Flusssysteme abfließen. In Melle ist das die Hase. Ein Teil fließt als Hase
nach Nordwesten weiter, Richtung Osten heißt das schmaler davonfließende Wasser Else.
“ Optisch macht die Bifurkation nicht viel her – eine Steinmauer, rechts und links davon
Wasser – dafür ist sie aber ein echter Anlaufpunkt, Familien flanieren von Wespen verfolgt
vorbei an den Kolpingern.

Und die Holzhausener Senioren können an der Bifurkation
für das obligatorische Gruppenfoto wunderbar posen. „Jetzt müssen wir alle unterschreiben,
dass das Foto auch ins Buch oder Kolpingmagazin darf wegen des neuen Datenschutzes,
oder?“, ruft Scherzkeks Dieter Titze. Alle lachen. Offensichtlich einzuwilligen und das
Fotoshooting nicht zu meiden, reicht doch aber schon!

Seit wann gibt es Kolping in
Holzhausen, ob sich jemand daran noch ganz leibhaftig erinnert? „Oh, also ich bin
schon 50 Jahre im Kolping“, sagt Werner und überlegt. „Und ich bin schon 60 Jahre
im Kolping, ich 50 Jahre im Kolping, und ich 40 Jahre im Kolping“, ergänzen andere
Kolpingbrüder und -schwestern. Werner fährt fort: „Also ich kann mich daran erinnern,
dass wir 70-jähriges Jubiläum gefeiert haben.“ Kolpingbruder Heinz Sprekelmeyer,
der schon 60 Jahre dabei ist, wirft ein: „80 Jahre hatten wir doch auch schon.
Es müssten jetzt also 82, 83 Jahre sein. – Weit vor unserer Zeit. “ Erneutes Gelächter,
begleitet von Klopfen auf den Tisch. „Na ja nicht, wenn man schon als Baby Mitglied wird.
Das wird ja immer üblicher, oder?“ stößt Marlies Potthoff eine Diskussion zum Thema
Mitgliedschaft bei – oder wie man hier liebevoll sagt – „im Kolping“ an.

Von den Anwesenden
sind jedoch die meisten schon etwas älter gewesen bei ihren Eintritten in den Verband.
Mit einem Blick in kolpingsche Annalen klärt sich das historische Rätsel um den Startschuss
für Kolping in Holzhausen-Ohrbeck aber schnell: Die Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck
im Diözesanverband Osnabrück existiert seit xxxx. Und sie hat zurzeit 355 Mitglieder.
Für Jung und Alt, Singles, Paare oder Familien – bunte Angebote gibt es für alle: die
Kolpingjugend, die Familienkreise „12 aus 14“, „La Familia“, „Familienkreis“ und „Wilde 13“
sowie die Silberlinge und die allgemeine Seniorenarbeit.

„Gerade fand wieder die
Kolping-Fußballmeisterschaft statt – dieses Jahr in Langen. Letztes Jahr war das Turnier
bei uns, ein großes Fest! Unsere Jugend ist dieses Jahr in Langen im Halbfinale leider
ausgeschieden. Aber unsere Ü32-Mannschaft hat wieder den Pokal gewonnen –
wie auch schon vergangenes Jahr. Und wieder gegen Langen“, berichtet Werner.
Nach der für jeden Fußballfan sicherlich schwer zu ertragenen Fifa-WM-2018-Blamage
der deutschen Elf ist das ja für die Holzhausener immerhin ein kleiner fußballerischer Sieg.
Näher und familiärer fühlbar.

Und Stolz schwingt auch in Werners Stimme mit. Wobei dieser
vor allem vom Kolpingschen Gemeinschaftsgefühl herzurühren scheint. Denn als
Seniorenvertreter war Werner natürlich auch mit von der Partie bei der
Kolping-Fußballmeisterschaft und hat seine Kolpingbrüder kräftig mit angefeuert.
Im Programm der Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck wird insbesondere im Seniorenbereich
auch ganz klar betont, dass sich die Seniorenarbeit als Teil der Gesamtarbeit der
Kolpingsfamilie Holzhausen-Ohrbeck versteht und die einzelnenVeranstaltungen für die
gesamte Kolpingfamilie neben den eher seniorentypischen Veranstaltungen aufgeführt werden.
Der Grundsatz gilt: Zu allem sind auch immer alle aus der Kolpingsfamilie eingeladen.
Wie in einer Familie. „So ist es nun einmal bei Kolping – familienhaft, generationenübergreifend“,
bestätigt Marlies Potthoff. An „seniorentypischen“ Veranstaltungen entdeckt man da im Programm zum
Beispiel einen „winterlichen Abend“, den „Seniorenkarneval“, Kreuzweg, Maiandacht, Spargeltouren,
Seniorentage, die Osnabrücker Wallfahrt nach Telgte, eine Betriebsbesichtigung der
Georgsmarienhütte – und darüber hinaus die üblichen Gesamtveranstaltungen, wie Pfarrfeste,
den jährlichen
Kolpinggedenktag, Vortragsabende. Langweilig wird es in der Kolpingsfamilie so schnell keinem!„
Wir besuchen auch ältere Mitglieder bei besonderen Geburtstagen, Hochzeitstagen und ähnlichem.
Nächste Woche haben wir auch wieder jemanden, der 85 wird, und danach auch gleich
wieder einen 80. Geburtstag. Das häuft sich jetzt schon langsam“, berichtet Werner.
Und Heinz Sprekelmeyer ergänzt: „Wir bringen dann immer ein kleines Geschenk mit –
und als Dank sitzen wir dann noch zusammen und klönen.“ Da ist man wieder bei dem allem
zugrunde liegenden Aspekt, der ganz deutlich auch diese Fahrradtour prägt, der die Holzhausener
Senioren „im Kolping“ ihre Heimat finden lässt: die Gemeinschaft, das Kolping-Gefühl.
Man kennt sich, man befindet sich auf einer Wellenlänge und wird zusammen aktiv. Das ist ja
gerade auch im Alter von großerBedeutung, wenn man in den Ruhestand geht, wenn womöglich
der Partner früher stirbt als man selbst und man allein zurückbleibt, die Kinder aus dem Haus und
beschäftigt mit den eigenen Kindern und der Arbeit sind. „Ich bin schon lange im Kolping, und ich fahre,
weil ich alleine lebe, gerne in einer Gruppe mit, und ich fahre sehr gerne Fahrrad“, bestätigt
Marlies Potthof. Das belebt ja auch spürbar. Den Geist, den Körper, wobei dieser bei so einer
Tages-Fahrradtour ja nicht gerade wenig leisten muss. „Ich habe ein E-Bike“, beschwichtigt Marlies,
„da denken ja die Leute immer, man würde besonders schnell fahren, aber es ist einfach eine
Erleichterung.“ Bei dem leicht hügeligen Osnabrücker Land – hier eine Kuhweide, dort ein paar
grasende Pferde, und Felder, die in diesem heißen Sommer sichtbar unter der andauernden
Trockenheit leiden – vollkommen nachvollziehbar. Die Radlerinnen und Radler strampeln sich von
einem Dorf ins nächste, an Landstraßen entlang, über Feldwege. „Hier findet am Wochenende das
Osnabrücker Bergrennen statt“, kommentiert Marlies eine Feldwegabsperrung und einen
vorbeifahrenden Traktor mit Anhänger, der irgendetwas zur Rennvorbereitung zu transportieren scheint.
Die Fahrradspeichen und –Räder rauschen vertraut, Fahrradketten und Gepäckträger klappern und an
einem der Räder erzeugt ein Schutzblech Schleifgeräusche – diese Geräusche begleiten
die Kolpingmitglieder.

Die Tour-Verantwortlichen Hugo Haunert, Heinz Sprekelmeyer und
Helmut Meyer tragen orangefarbene, reflektierende Signalwesten und wirken, während sie
die Gruppe sicher über Verkehrsüberwege leiten und Autofahrer anhalten, sehr kolpings-stolz damit.
Unterwegs begegnet man anderen Leuten und grüßt, sich fröhlich „Moin“ zurufend.
Man kennt sich hier in der Gegend. „Das ist ja eine ganze Kompanie und nimmt kein Ende“,
kommentiert ein Mann am Wegesrand amüsiert die Kolping-Senioren-Fahrradkette.

Edit: Radomir


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2. Kolping Flyer April/Mai 2018

4. Kolping-Diözesantag für Jungsenioren und Senioren

 

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